Ihr seid das Licht der Welt! So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“

(Matthäus 5,14+16)

Liebe Freunde,

Zu Beginn eine kleine Weihnachtsgeschichte eines unbekannten Verfassers:

Als die Hirten von der Geburt Jesu hörten, wollten sie die Schafe nicht allein zurücklassen und überlegten, wer denn nun auf sie aufpassen müsse, während sie zum Stall mit der Krippe gingen. Da sie überdies auch nicht mit leeren Händen zum neugeborenen Kind gehen wollten, kam ihnen die Idee, dass derjenige, der das leichteste Geschenk vorzuweisen hatte, zurückbleiben musste. Damit es auch gerecht zuging, holten sie eine alte Waage hervor.

Nun brachte der erste Hirte einen Krug mit Milch. Der zweite hatte noch einen großen Laib Käse. Ein dritter konnte einen Korb mit Äpfeln heranbringen und ein vierter Hirte trug einen Haufen Feuerholz heran.

Nur der jüngste Hirte wusste nicht so recht, was er denn als Geschenk hatte, denn er besaß nur eine kleine Laterne mit einem winzigen Licht. Diese wog allerdings längst nicht soviel, wie die anderen Geschenke.

Als er schließlich an die Reihe kam um seinen Beitrag abzuwiegen, stieg er ohne zu überlegen, mitsamt seiner Laterne, selber auf die Waage und verkündigte seinen verwunderten Kameraden:

Ich werde selber das Geschenk sein und das Licht des neugeborenen Königs weitertragen.“

Daraufhin wussten die anderen Hirten nichts mehr zu entgegnen, nur soviel, dass der jüngste Hirte auf keinen Fall zurückbleiben durfte.

Aus dieser kleinen Geschichte lernen wir, dass es doch einen gewichtigen Unterschied ausmacht, ob wir nur ein Geschenk geben, ober ob wir selber ein Geschenk sind.

Ich wünsche uns allen von Herzen, dass wir gerade jetzt in dieser weihnachtlichen Zeit mehr und mehr erleben, welch ein Reichtum es doch ist, wenn wir selber mit unserem ganzen Leben zu einem Licht und Segen werden dürfen.

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Veränderungen:

Da die Auflagen für soziale Einrichtungen sich auch in Rumänen ständig erweitern und dadurch vor allem auch die personellen Herausforderungen wachsen, haben sich die rumänischen Geschwister vor Ort nun doch entschlossen ihren Schwerpunkt auf die Seniorenarbeit im Haupthaus in Selimbar zu legen. Das hat nun zur Folge, dass vorerst keine neuen Mädchen mehr für die Betreuung und Fortbildung aufgenommen werden können. Die Mädchen, die zur Zeit noch in Sibiu wohnen, werden ihre Schulbildung natürlich noch weiter fortführen um ihren Schulabschluss zu beenden.

So findet dieser Zweig unserer sozialen Arbeit nach über 25 Jahren nun vorerst seine Abschluss. Viele, viele Mädchen haben in dieser Zeit nicht nur neue Hoffnung, sondern auch ein völlig neues Leben gefunden.

Ohne eure Hilfe wäre das nicht möglich gewesen. Dafür bin ich stellvertretend jedem von Herzen dankbar!

Nun steht der Winter vor der Tür und die rumänischen Geschwister hoffen, dass er nicht zu stark wird, damit die oft hohen Heizkosten bewältigt werden können. Auch ist ein großes Anliegen, junge Mitarbeiter vor Ort zu finden, die sich für das Haus und die Arbeit dort einsetzen, da unser liebes Ehepaar Barlea und auch Lenutza, die Hauswirtschafterin, nicht mehr die Jüngsten sind. Das ist ein großes Gebetsanliegen.

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So grüßt euch in freundschaftlicher Verbundenheit

Johannes Koslowski

Wichtiger Hinweis!

Eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt können wir zur Zeit nur auf Antrag ausstellen!

Wer eine Spendenbescheinigung für 2019 benötigt, möge mir dies bitte mit Adressangabe, bis spätestens Ende Februar 2020 unter folgender

E-Mail-Adresse mitteilen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



 

 

 

 

 

 

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