Dezember 2017

Liebe Freunde des Hauses der Hoffnung,
viele Grüße aus der Mission des Hauses der Hoffnung! Es ist viel zu lange her, dass wir euch auf dem Laufenden gehalten haben. Aber ich darf euch versichern, dass unsere Arbeit nach wie vor stabil ist und einen positiven Einfluss auf viele Leben hat. Damit meine ich vor allem die Senioren in unserem Haus und die Mädchen, die im Direktorenhaus wohnen, um weiter zur Schule gehen oder eine anderweitige Ausbildung weiterverfolgen zu können. Während ich dies schreibe nennen 82 Senioren unser Haus der Hoffnung ihr zuhause!
Dieser Sommer war ein guter für unseren Garten, die Obstbäume und Weinreben. Aktuell werden 10 Schweine aufgezogen, deren Fleisch den Bewohnern zu Gute kommen wird. Gerade wurden zudem 200 Hühner geschlachtet und ausgenommen.

In dem Foto rechts sind die fünf Mädchen zu sehen, mit denen ich Englisch übe. Izabela, Melania, Magda, Alexandra und Naomi gehen alle auf die christliche Schule. Eine hat gerade er angefangen, drei sind in der Mittelstufe und die fünfte ist in der Oberstufe. Vier von ihnen stammen aus dem Dorf Copaceni, in dem es keine weiterführende Schule gibt. Naomi kommt aus einem Dorf nicht weit entfernt von Sibiu. Insgesamt wohnen neun Mädchen in dem Haus: zwei weitere stehen kurz vor dem Abschluss, eine hat gerade an der örtlichen Universität angefangen und die neunte arbeitet in zwei verschiedenen Einrichtungen. Die Mädchen besuchen die örtliche baptistische Gemeinde, die weiter unten an der Straße liegt.
Wie die meisten von euch wissen, begann die Arbeit des Hauses der Hoffnung 2003 als Durchgangsheim für Mädchen, die in einem Waisenheim aufgewachsen waren. Über die Jahre haben viele Mädchen hier gewohnt und ihren Start in ein verantwortliches Erwachsenenleben gewagt – eine erste Arbeitsstelle, die eigenen Zimmer pflegen, kochen lernen und allen von ihnen wurde die Liebe Gottes zu ihnen nahe gebracht. Im Laufe der Jahre hat der Bedarf für diese Arbeit abgenommen. Das ist der Grund dafür, dass wir nunmehr Senioren beherbergen – hier ist die Not groß!
Auf dem Bild zur Linken seht hier zwei Frauen (mit mir), die fünf Jahre lang im Haus der Hoffnung gewohnt haben. Ileana und Irina haben ihre Jobs seit mehr als 10 Jahren und jede von ihnen eine kleine eigene Wohnung. Sie besuchen treu jeden Sonntag die Kirche. Das Foto wurde aufgenommen während wir gemeinsam ein bisschen Zeit auf dem Weihnachtsmart in Sibiu verbrachten. Eure Beiträge bringen auch noch Jahre nach der Investition Nutzen in ihrem Leben. Es gibt noch viele weitere ehemalige Bewohnerinnen, denen es sehr gut geht und die weiterhin die Kirche besuchen.
Im Moment haben wir ein ein paar finanzielle Engpässe. Wie ihr wisst, standen während der letzten zwei Jahre Renovierungen um, um den Feuerschutzvorschriften in Altenwohnheimen gerecht werden zu können. Die Arbeiten wurden inzwischen abgeschlossen und im Moment sind wir das einzige Heim Bezirk, dass die Auflagen komplett erfüllt. Im oberen Stockwerk mussten alle Badezimmer angepasst werden, sodass breitere Türen eingebaut werden konnten, durch die man mit einem Rollstuhl kommt. Die Duschen mussten ebenfalls entsprechend vergrößert werden. Aufgrund dieser Arbeiten mussten auch neue Fliesen angeschafft und an Wänden und Fußböden verlegt werden. Alle Betten werden nach und nach gegen solche ausgetauscht, die per Knopfdruck rauf- und runtergefahren werden können, wie Krankenhausbetten. Im Moment sind noch 8.000 € (9.400 $) offen, damit die Schulden für diese Arbeiten abbezahlt werden können. Schließlich müssten noch vor dem Sommer feste Jalousien an den Fenstern angebracht werden. Die Kosten hierfür betragen rund 2.500 € (2.900$). Vielleicht ist es ja dem einen oder anderen möglich, sich an den Kosten zu beteiligen.
Bitte betet weiterhin für die Verantwortlichen, Ärzte, Krankenschwestern, Köche und alle anderen Mitarbeiter, die sich um die Senioren kümmern. Am Ende ihres Lebens haben diese Senioren die Möglichkeit, die Gute Nachricht zu hören. Viele von ihnen zum ersten Mal in ihrem Leben. Eine Familie, die im selben Wohnblock wie ich wohnt, hat ihre Mutter vor drei Jahren zu uns gebracht und sie sind sehr zufrieden mit der Pflege.
Wenn du den Eindruck hast, dass du einen Beitrag leisten solltest, lautet die Adresse folgendermaßen: Greater Europe Mission, P.O. Box 1669, Monument, CO 80132. Bitte notiert als Verwendungszweck das Haus der Hoffnung auf einem separaten Papier. Vielen Dank!
Frohe Weihnachten und Gottes reichen Segen im Jahr 2018!
Bev

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