Im April 2018

Liebe Freunde,

Leider war es nicht möglich, jetzt im Frühjahr nach Rumänien zu fahren. Meine Frau Edith und ich, wir beide sind kräftemäßig noch nicht für eine so lange Reise fähig. Außerdem habe ich mir das rechte Handgelenk gebrochen und so kann ich auch einige Wochen das „Ruder“ nicht bedienen. Doch hoffe ich sehr, dass wir dann im Sommer fahren können.
Vor Ort ist jetzt Gartenarbeit angesagt: Blumen pflanzen, Obstbäume zurechtschneiden, Gemüsebeete anlegen und vieles mehr.

     

Zusätzlich wird gerade ein Stall aus Steinen für die Hühner und Schweine gebaut. Der alte Stall aus Holz verbreitete unangenehme Gerüche und war ja auf Dauer auch nicht wetterfest.
Außerdem wird im Keller ein Schlachtraum eingerichtet, um damit auch die Hygienevorschriften einzuhalten.

     

Im letzten Rundbrief hatte ich Euch unseren neuen Hausmeister Nicolae Adrian vorgestellt. Wir sind dankbar für ihn, er ist sehr fleißig und erledigt seine Aufgaben sehr gewissenhaft.
Unseren Senioren geht es gut. Für das Personal ist es immer wieder eine Herausforderung, da ja viele Senioren bettlägerig sind und somit auch eine intensive Betreuung benötigen. Ein großes Problem ist, es zuverlässige Pflegekräfte zu finden. Durch Migration ist der Arbeitsmarkt ständig in Bewegung und viele wechseln ihren Job, sobald irgendwo mehr Gewinn versprochen wird.Die Mädchen sind alle mit der Schule beschäftigt. Emanuela und Estera bereiten sich für das Abitur vor. Bev (Missionsleiterin für Osteuropa und Förderin unserer Arbeit) kommt wö-chentlich vorbei und bereitet sie auf Englisch vor. Alexandra und Naomi haben bei einem Wettbewerb über Religion auf Nationalebene teilgenommen. Es war für Beide eine schöne Anerkennung.

   

Inzwischen werden bei der Straße an unserem Haupteingang Häuser gebaut. Das nährt die Hoffnung, dass endlich der Feldweg zu einer vernünftigen Straße ausgebaut wird.
Es ist ganz toll, zu sehen, wie unsere Mädchen auch bei der Kinderarbeit in der Baptistengemeinde Rosia mithelfen. Wie früher schon einmal erwähnt, sind ja die Rumänen sehr musikalisch und lernen gern ein Instrument zu spielen. So werden die gesponserten Instrumente eifrig benutzt.

     

Mit herzlichen Dankesgrüßen,

Euer Ehrhart Weider

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