E.Mörike

Im Oktober 2018

Liebe Freunde,

Leider war es auch diesmal nicht möglich, wie schon im Frühjahr, nach Rumänien zu fahren. Eigentlich war geplant; Ende September zu fahren. Zwei liebe Freunde hatten sich dafür Urlaub genommen; und wir alle hatten uns schon sehr gefreut; gemeinsam die Tage, unter anderem auch, zu genießen. Doch dann wurde in Juli bei mir, mehr zufällig festgestellt,das auf der Leber d Metastasen sind.Danach war ich im Auftrag unseres Landesverbandes in einer kleinen Gemeinde. Nach dem Gottesdienst kam eine bescheiden wirkende Frau auf mich zu. „Ich sehe, dass es ihnen nicht gut geht“ so spricht sie mich an. „Ja, das stimmt“ antwortete ich. „Haben sie etwas mit der Leber“? „Sieht man mir das irgendwie an?“ war meine Reaktion. „Nein, das hat Gott mir gezeigt. Darf ich für sie beten und sie segnen?“ Ich muss bekennen, seit diesem Zeitpunkt war alle Angst und Sorge vergessen. Auch habe ich bei der ganzen Behandlung, die dann folgte, bisher keine nennenswerten Beschwerden gehabt.
Bei einem darauf folgenden Krankenhausaufenthalt mit diversen Untersuchungen konnte leider die Ursache nicht gefunden werden. So bin ich jetzt mitten in der Chemotherapie mit immer wieder mehrstündigen Infusionsgaben.
Natürlich geht mein sehnlichster Wunsch dahin, im kommenden Frühjahr wieder nach Rumänien fahren zu können. Dann auch zum letzten Mal mit dem großen Anhänger. Was dann zukünftig noch möglich ist, liegt in der Hand meines Auftraggebers, Gott!

Auch wie schon in den Jahren zuvor wurden in unserer Ferienlage in Sebes de Sus Ferienmaßnahmen durchgeführt. Neben Kindern aus Rosia waren es in der Hauptsache Kinder aus den Gemeinden um Medias.(Bilder 1-4)

 In Selimbar läuft es gut. Wie gewohnt, ist es nicht anders wei hier bei uns. Jeder Senior hat so seine eigenen Bedürfnisse, ob physisch oder/und seelisch. Dies erfordert vom Personal viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Liebe. (Bilder 5-6)

Wie in jedem Jahr um diese Zeit wird geerntet und für den Winter vorbereitet, wie Einwecken und Einfrieren. Inzwischen ist aus dem Provisorium des Schweine- Hühnerstalles ein festes Gebäude geworden. (Bilder 9-12)

 

Heute leben 65 Senioren in unserem Haus. Sie werden von 20 Angestellten rund um die Uhr betreut und versorgt. Der Überschuß, den das Haus erwirtschaftet , kommt den Mädchen und armen Familien zugute.

Maria S.und Magdalena S. beide haben ihr Abitur gemacht und sollten von uns auf die Pflegeschule geschickt werden. Ihre Eltern sehen es nicht ein, und so mussten sie nach Hause zurück, und sie sollen verheiratet werden. Rebeca und Alina B.machen eine Lehre als Krankenschwester. Die Schule kostet Geld. Da die Eltern dies nicht finanzieren können, haben wir das übernommen.
Adriana L. aus Resita absolviert ein Medizinstudium. Arbeitet in der Gemeinde mit und gibt Matthematikunterricht.

Mit herzlichen Dankesgrüßen, Ehrhart

 

 

Bilder 1-4

 

  Bilder 5-6 Bild 7
Bild 8  Bild 9-10


  Bild 11-12

 

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