im April 2012

 

 

Liebe Freunde,

 

es ist schon erstaunlich wie schnell die Zeit dahingeht. Seit nun 22 Jahre bemühen wir uns gemeinsam nach unseren Möglichkeiten den Menschen in Rumänien zu helfen. Herzlichen Dank immer wieder an Euch, die Ihr von Anfang an dabei oder später dazu gekommen seid. Auch wenn sich inzwischen manches zum Besseren gewendet hat, besonders in den Städten, bleibt vorwiegend die Landbevölkerung aus verschiedenen Gründen davon ausgeschlossen.

Mirela,Florina,Simona, (Madalina fehlt)B.

Seit kurzem sind 4 Mädchen (Geschwister) im Haus. Es ist eine sehr arme Familie mit 8 Kindern. Die Eltern würden gerne vier von ihnen weiter zu einer weiterführenden Schule nach Sibiu schicken. So sollte ausgelost werden wer von den vier weiter gehen kann und dort bei einer Verwandten wohnen könnte. Wir hatten davon erfahren und boten allen vieren an bei uns zu wohnen. Ihr könnt Euch sicher die Freude der Mädels vorstellen.

Alina ist inzwischen Klassenbeste und wurde von ihren Lehrern zum studieren empfohlen. Sie wird dann weiterhin im Haus wohnen.Ana V. hat vorerst ihre Hepatitistherapie beendet und wohnt jetzt mit Marianne in Sibiu zusammen. Vorerst auf Probe um festzustellen wie weit sie das gesundheitlich packt. Zusammen mit Marianne arbeitet sie in einer Kleiderfabrik.

Anka hat inzwischen einen Jungen aus Rosia kennen gelernt und wohnt meist bei ihm. So baten wir sie unterdiesen Umständen das Haus zu verlassen.

Im letzten Rundbrief berichtete ich von Geanina wie sie in diesem Jahr heiraten wollte, aber die Eltern ihres Verlobten dagegen sind (weil sie ja aus sehr armen Verhältnissen kommt). Jetzt hat auch ihr Freund die Verlobung gelöst und arbeitet neuerdings  in der Schweiz. Inzwischen hat sie es einigermaßen überwunden, wobei ihr die anderen liebevoll zur Seite stehen.

So sind immer wieder Freud´ und Leid, Hilfe und Hilflosigkeit dicht beieinander. Doch alle gemeinsam tragen und sehen  wir nach vorn in dem Wissen, wir sind nicht allein, denn über uns wacht ein liebender und fürsorgender himmlischer Vater.

Mirela, Florina, Simona, (Madalina fehlt) 

Eines Morgens lag auf unserem Frühstückstisch diese liebevolle Karte. Ich möchte diesen Dank an euch weiter geben, denn Ihr habt ja den größten Anteil daran, ich bin ja sozusagen nur der Übermittler eurer liebevollen Hilfe. (Gesegnet ist der, der auf den Herrn vertraut und dessen Vertrauen der Herr ist. Jeremia 17,7)

 

Inzwischen haben sich teilweise persönliche Freundschaften zwischen Jung und Alt entwickelt und immer wieder „stecken“ die Senioren „ihren“ Mädchen kleine Aufmerksamkeiten zu. Somit erfahren sie, manchmal erstmalig, Beachtung und Anerkennung.

Diesmal habe ich mir die Zeit genommen um mit jedem der Senioren etwas Zeit zu verbringen und soweit es möglich ist einen kleinen Plausch zu halten. Und ich hatte wirklich den Eindruck, dass alle sich wohl fühlen und zufrieden sind.

In diesen Tagen wurde das Haus noch einmal vom Gesundheitsministerium, Sozialbehörde und der Gewerbeaufsicht  inspiziert. Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie Abzugshauben in der Küche und Standorte der Feuerlöscher war nichts zu beanstanden und somit  ist der Betrieb des Hauses endgültig genehmigt worden mit der Auflage…………so schnell wie möglich einen Fahrstuhl zu installieren. Eine Firma war auch schon vor Ort und würde für 21.000 Euro den Fahrstuhl einbauen. Auch ist jemand bereit uns diese Summe für 1 ½ Jahre vorzustrecken. Im Vertrauen auf Gottes Hilfe wollen wir den Einbau wagen. Denn es ist ja auch unbedingt notwendig, dass gerade auch die gehbehinderten Senioren an die frische Luft kommen. Bitte betet dafür und vielleicht kennt Ihr jemand der die Möglichkeit hat uns zu helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit herzlichen Segensgrüßen, Euer Ehrhart

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