Liebe Freunde vom Haus der Hoffnung,

Es ist ein Segen euch wieder zu treffen, besonders in der Weihnachtszeit, wenn wir uns an die Geburt von Jesus Christus erinnern. Die Freude am Advent erfülle eure Herzen. In dieser Zeit lass uns neu unseren Blick auf Jesus richten.

Das letzte Mal, als ich schrieb dachte ich, dass 11 Mädchen in Herbst da sein würden. Es sind aber 12 geworden. Drei davon besuchen gerade die Universität und die restliche 9  ein christliches Gymnasium. Alina, die bei uns am längsten ist, besucht die Oberschule und plant schon ihre weitere Zukunft.

Alina brachte jemand aus der Nähe ihres früheren Heimatdorfes mit, welche ohne Elektrizität leben muss. Ein anderes Mädchen lebt mit ihren Großeltern und ein anderes hat einen Vater, der Alkoholiker ist. Vier von den Mädchen kommen von der gleichen Familie aus dem Dorf Dobarca. Insgesamt sind es acht Kinder in dieser Familie. Eine andere Familie, die in dem Dorf Garbova lebt hat 14 Kinder. Einige davon sind verheiratet. Diese zwei Großfamilien sind Christen und diese Mädchen sind ein gutes Vorbild für lohnende Arbeit. Ohne dieses Haus der Hoffnung wäre es ihnen nicht möglich gewesen eine Schule zu besuchen.

Aus finanziellen Gründen waren die Direktoren nicht sicher, ob sie die 3 Mädchen aus Garbova aufnehmen könnten. Die Mädchen hatten angeboten sich ausschließlich aus Kartoffeln und Wasser zu ernähren und ohne Heizung zurecht zu kommen, um die Kosten für da Haus der Hoffnung gering zu halten. Dies zeigt ihren starken Bereitschaft alles dafür zu tun, um in diesem Haus zu leben. Natürlich würden wir diese Art der Situation nicht ihnen zumuten. Die zwei Großfamilien von diesem Mädchen kamen im Sommer, um bei den Renovierungen und Streicharbeiten am Haus der Hoffnung zu helfen. The Mutter von Garbova backt öfters Kuchen für die Senioren und für die Mädchens in dem Haus. Abends treffen sich oft die Mädchen zum Lobpreis und Gebet.

Jedem Mädchen wurde ein Senior zugeteilt, den sie regelmäßig besuchen, um zu beten und die Bibel zu lesen. Sie putzen freiwillig der erste Stockwerk, wo sie wohnen. Als vor kurzem es schneite, bauten die Mädchen einen Schneemann, damit die Senioren sich darüber erfreuen können. Zur Zeit leben ungefähr 40 Senioren in dem Haus.

Eine Sorge sind die Bezahlung der Heizungskosten für diesen Jahr.

In den letzten 4 Jahren haben Straßenbauarbeiter im Teil des Hauses gelebt. Sie hatten die Kosten für Heizung und Elektrizität übernommen und im Gegenzug durften sie in dem Haus wohnen. Am Anfang des Sommers 2012 verließ der letzte Arbeiter das Haus. Wir beten für einen milden Winter.

Die Schulden für den Fahrstuhl, von der ich im letzten Brief schrieb, wurde zum einem Drittel bezahlt. Wir danken Gott für eure Großzügige Unterstützung.

Ich wünsche euch und eurer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und ein schönes neues Jahr. Gott segne euch.

Zum Seitenanfang