25.11.2015

Liebe Freunde,


wieder dürfen wir für das zu Ende gehende Jahr sehr dankbar sein. Es erstaunt mich immer wieder, dass unsere Senioren zufrieden und dankbar sind über eine, in "Rumänien nicht gewohnte, gute "Rundum-Betreuung. "Besonderer Dank auch dem. DiakoniewerkTabea (Hamburg) für die vielen "Rollatoren und Rollstühle.


Besondere Freude bereiten uns die jungen Damen unter unserer Obhut. Alle sind fleißig in der Schule, bekommen nur Bestnoten, worauf wir doch wohl ein bisschen stolz sein dürfen. Auch im. Haus, gera¬de jetzt, bei den vielfältigen Arbeiten zur Wintervorsorge, sind sie eine große Hilfe.
Inzwischen sind alle die sogenannten Herbstarbeiten erledigt. Alle Hähnchen sind geschlachtet und als Wintervorrat eingefroren.

Zusätzlich wurden noch Pflaumen und Blaubeeren gekauft, um sie zu Marmelade zu verarbeiten.

     
   v.lks.nach re., Lenuta, Estera und Ana S. beim entsteinen der Pflaumen für die Marmelade

 

 

Zur Zeit wird ein neuer Zaun gezogen. Der alte war sehr einfach und die herumstreunenden-Hunde fanden immer wieder Schlupflöcher, um auf unserem Gelände ihr Unwesen zu treiben.

 

 

 

 

Estera und Rebeca beim Marmelade kochen.                                       pflanzen von Blaubeersträuchern

Alina, eine unserer Heimärztinnen, hat ein paar Kurse für Ultraschaluntersuchungen mit Erfolg abgeschlossen, und somit kann endlich das gespendete Gerät benutzt werden.
Dankbar dürfen wir über das Wachstum der Gemeinde Rosia sein, besonders für junge Menschen, die ein freudiges " Ja" zu Gott und seiner Gemeinde sagen.

 

 

 

Ein bisschen traurig bin ich schon, denn wenn wir Ostern nach Rumänien fahren, müssen wir von lieb gewordenen Freunden Aschied nehmen. Familie Host wird nach 13 Jahren Missionstätigkeit zurück in die Schweiz ziehen und legt ihre Arbeit nun in bewährte rumänische Hände.

Eine hoffentlich ruhige und besinnliche Advents-und Weihnachtszeit wünschen euch von ganzem. Herzen Eure

Edith und Ehrhart

 

Wie es schon eine gute Gewohnheit ist, anbei wieder eine kleine Weihnachtsgeschichte.Ich wünsche uns, dass sie uns einen kleinen Augenblick zum. Nachdenken bringt

 

.Flüsterpropaganda

„Achtung, jetzt geht's gleich wieder rund!", rief einer der Heiligen Drei Könige, als er die Hand mit dem brennenden Streichholz auf sich zukommen sah. Er hatte zusammen mit seinen beiden Kollegen, einem Diener und einem voll bepackten Kamel, mit einem Hirten und ein paar Schafen  seinen festen Platz auf der Dreh-scheibe einer Weihnachtspyramide. „Seit Tagen kommen wir aus dem Rotieren nicht mehr heraus", brummte der alte Hirte, als die Kerzen angezündet waren und sich die ganze Mannschaft langsam in Bewegung setzte. „Immer derselbe Trott! Wie haltet ihr das bloß aus?"

 

„Ich versuche", erwiderte der König, „mit den Menschen, die uns zuschauen, ins Gespräch zu kommen. Wenn ich entdecke, dass einer still und nachdenklich wird, dann flüstere ich ihm zu: "Schau mal, wir haben unsere Mitte gefunden. Alles dreht sich um die Krippe und das Kind, um Jesus, die Menschenfreundlichkeit Gottes in Person. Lass deine Gedanken doch auch einmal um ihn kreisen! Mach den Menschen, der so war, wie Gott sich den wahren Menschen vorstellt, doch auch zum Dreh- und Angelpunkt deines Lebens!'" Die Fahrt war schon ziemlich rasant geworden, da ergriff der zweite König das Wort: „Auch ich habe mir etwas vorgenommen für die kurze Zeit im Jahr, in der wir die Menschen mit unserer Anwesenheit erfreuen. Wenn einer aufmerksam ist, dann kann er mich bei jeder Runde sagen hören: "Sieh her, wie wir in Schwung gekommen sind! Lass dich doch auch durch die Freude dieser Tage in Bewegung bringen! Spring über den Schatten deiner Sturheit, geh aus dir heraus und offen auf andere zu! Vergiss wenigstens für ein paar Stunden das Fest¬gefahrene in deinem Leben!"

Der dritte König meinte: „Wenn jemand fasziniert ist von der unsichtbaren Kraft, die uns antreibt, dann sage ich ihm ganz leise: "Schau, es braucht nur ein bisschen Licht und ein wenig Wärme und schon wird es bei uns lebendig. Unser Zug setzt sich in Gang, und die großen Flügel über uns zaubern die schönsten Schattenspiele an die Zimmerdecke. Ein bisschen Licht und Wärme, eine Atmosphäre der Ehrlichkeit und Herzlichkeit - das könnte auch bei euch einiges bewegen!'" „Was diese drei bloß für Ideen haben", dachte der brummige, alte Hirte bei sich. Aber es blieb ihm gar nichts anderes übrig, als sich ihnen anzuschließen und sich von ihrem Schwung mitreißen zu lassen.

Wolfgang Raible

Fazit: Mit etwas mehr Licht und Wärme ließe sich einiges mehr bewegen.

 

 

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