im September 2015

Wir können Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt

Friedrich von Bodelschwingh

Liebe Freunde und Mitstreiter,

während hier bei uns in Deutschland die Schulferien zu Ende gehen, sind unsere Mädchen noch in Urlaub oder verdienen sich etwas Taschengeld. Für Bombi haben wir eine 1-Zimmerwohnung in der Stadt   besorgt, in der Hoffnung, dass sie sich endlich damit zurecht findet. Sie wird weiterhin im Haus und Garten mitarbeiten.

"Bombi" Maria und Magdalena Ana

Maria S. und Magda S. haben das Abitur mit sehr guten Noten bestanden. Sie würden gerne auf die Pflegeschule gehen oder in Sibiu eine Lehre beginnen. Leider haben ihre Eltern beschlossen, beide zurück nach Hause zu holen, damit sie in der Landwirtschaft helfen. (Leider herrscht bei vielen Eltern immer noch die altmodische Meinung: Mädchen brauchen keine Ausbildung). Ana hat für das Schuljahr den ersten Preis gewonnen (die besten Noten geschrieben). Bei der Abschlussfeier hat die Schulleitung uns ein großes Lob ausgesprochen für die gute Erziehung, die wir den Mädchen bieten.

Auch Maria Rebeca hat ihr Abitur und wird auf die Universität gehen. Sie wird Psychologie studieren. Wir hatten ihr geraten, doch lieber  Krankenschwester zu lernen, denn da findet man leichter einen Arbeitsplatz. Zur Zeit arbeitet sie um Geld für die Uni zu haben. Auch Tabita arbeitet in den Ferien, um sich etwas Geld zu verdienen. Sie ist ein liebes Mädchen, welches fleißig lernt, im Gegensatz zu ihrer Schwester Estera.

Alina Rebeca Maria Rebeca Tabita

Alina und Rebeca werden eine Lehre als Krankenschwester beginnen. Da ihre Eltern das Schulgeld dafür nicht aufbringen können, werden wir es übernehmen.

Seit kurzem ist Adrana L. ( aus Resita) bei uns, seit 2 Jahren studiert sie Medizin und gibt nebenbei in der Gemeinde Mathematik-Nachhilfeunterricht.

Zur Zeit (Juni/Juli) werden 100 Johannisbeersträucher und 120 Erdbeerpflanzen gepflanzt in der Hoffnung im kommenden Jahr ausreichend Marmelade u.ä. herstellen zu können.

 

 

 

Leider haben wir noch keinen guten und vertrauensvollen Hausmeister gefunden. Den wir jetzt auf Probe hatten, war durch seine Unbeholfenheit keine gute Hilfe. Jeder Handgriff musste ihm erklärt werden, sonst hätte er nichts gemacht. Durch seine Unachtsamkeit ist die Tür zum Hähnchenstall offen geblieben, so dass 160 von ihnen größtenteils von den umherstreuenden Hunden getötet wurden. So geht die Suche weiter. Es ist wirklich nicht leicht, eine tüchtige Vertrauensperson zu finden. In der Zwischenzeit kommt jemand aus der Gemeinde Rosia, um tageweise zu helfen. Ansonsten ist Cornel dadurch auch sehr eingespannt.

Mit herzlichen Segensgrüßen,Ehrhart

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